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18.01.2012
DRK-Harburg betreut Schwerstkranke im Hamburger Süden.
Die meisten Menschen möchten ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden erleben. Um dies auch Schwerstkranken im Hamburger Süden zu ermöglichen, hat das Harburger Rote Kreuz in Zusammenarbeit mit dem Palliativnetz Süderelbe ein so genanntes Palliativ Care Team (PCT) gegründet. Aart Paasman, Geschäftsführer der DRK-Sozialstation, hat soeben einen Vertrag zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) mit den Krankenkassen unterschrieben. Somit ist das Team als Palliativ Care Team Süderelbe anerkannt.
Oberstes Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität von schwerstkranken Menschen zu erhalten. „Unsere Aufgabe ist es vor allem, Schmerzen zu lindern und Patienten und Angehörige in der alltäglichen Versorgung zu unterstützen. Außerdem können unsere Patienten über den gesamten Betreuungszeitraum in ihrer vertrauten Umgebung bleiben“, erklärt Silke Fischer, Koordinatorin des PCT. „Einen Anspruch auf SAPV haben Versicherte übrigens schon seit 2007.“
Das PCT Süderelbe besteht aus Alten- und Krankenpflegern sowie aus Medizinern. „Bevor unsere Mitarbeiter ihre Arbeit in der Palliativmedizin aufnehmen, besuchen sie intensive Aufbaukurse“, so Fischer weiter. Im Fokus der Schulungen stehen Schmerzprophylaxe- und therapie, aber auch die Beratung von Angehörigen sowie die Symptomlinderung.
Die Kooperation mit der Arcaden Apotheke ermöglicht dem PCT einen schnellen Zugriff auf benötigte Medikamente. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Palliativstation des Krankenhaus Groß Sand, den Palliativmedizinern der Asklepios Klinik Harburg sowie dem ambulanten Hospizdienst. Weitere Kooperationspartner sind der Hospizverein Hamburger Süden e.V. und das Reha Team Loose.
Informationen bei Silke Fischer, PCT-Koordinatorin, unter Tel: 040 - 790900-33.
