Projekte und Kooperationen des KIT
Gemeinsam helfen
Das Kriseninterventionsteam Hamburg (KIT) ist Teil eines kooperativen Netzwerks zur Unterstützung von Menschen in Not. Die Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten ist partnerschaftlich.
Im Bereich des Katastrophenschutzes ist das KIT fester Bestandteil der Alarmpläne der Freien und Hansestadt Hamburg. Das KIT pflegt intensive Kontakte zu vielen Hamburger Organisationen und Initiativen, die nach den Akuteinsätzen zielgerichtet weiterführende Betreuungsleistungen anbieten.
Kooperationen und Partnerschaften
- Mit dem Institut für Rechtsmedizin (IfR) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat das KIT eine langjährige Kooperationsvereinbarung. Diese dient dazu, dass sich Angehörige im Institut wenn möglich zeitnah von ihren Verstorbenen in einem eigens dafür eingerichteten Raum verabschieden können.
- Auch mit der Sprechstunde „Gewalt und Trauma“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (vormals Traumaambulanz für Kinder und Jugendliche) des UKE arbeitet das KIT eng zusammen. Eine schnelle fachärztliche Betreuung von betroffenen Kindern und Jugendlichen wird so gefördert.
- Gemeinsam mit dem Hamburger Schulkrisenteam der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Notfallseelsorge entwickelt das KIT Konzepte für größere Kriseneinsätze an Schulen.
- Überregional engagiert sich das Kriseninterventionsteam Hamburg in der Konsensuskonferenz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Zielsetzung ist die Verankerung einheitlicher Strukturen und Qualitätsstandards im gesamten Bundesgebiet. Die Ausbildung des KIT Hamburg für die ehrenamtliche Mitarbeit im Kriseninterventionsteam gilt bereits seit Jahren bundesweit als vorbildlich.
Schulungen und Informationsveranstaltungen
Das KIT führt regelmäßig Informations- und Schulungsveranstaltungen durch, um über die Arbeit des Kriseninterventionsteams zu informieren und erste Hilfsangebote im Umgang mit traumatisierten Menschen vorzustellen.
Einsätzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und anderen Organisationen erhalten konkrete Hinweise zur Einschätzung, wann eine Alarmierung des Kriseninterventionsteams sinnvoll und notwendig ist.
Betreuung von Einsatzkräften
Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams betreuen Einsätzkräfte der Hilfsorganisationen nach besonders belastenden Einsätzen (SbE/CISM).

